Logistik & Lager

Logistik und Lager

Personalvermittlung Logistik
Feste Kräfte für Rampe, Regal und Packtisch

Eine freie Stelle im Wareneingang und zwanzig zusätzliche Kräfte im November sind zwei verschiedene Aufträge. Für die feste Stelle spricht ein Vermittler geeignete Bewerber an. Den befristeten Mehrbedarf deckt eher die Zeitarbeit.

Lagerstelle melden

Offene StelleLagerplatz 04-12-3

BereichWareneingang und Einlagerung

SchichtFrüh- und Spätschicht im Wechsel

VertragswegDirekte Einstellung nach Vermittlung

Festanstellung

Personalvermittlung bei Abgang oder Wachstum im Lager

Geht es um einen dauerhaften Arbeitsplatz an Rampe oder Regal, sucht eine Personalvermittlung in der Logistik Bewerber für Ihren eigenen Betrieb. Den Anstoß gibt häufig ein Abgang im Team oder ein dauerhaft höherer Bedarf.

Fach A

Nachfolge

Eine langjährige Lagerkraft scheidet durch Rente oder Kündigung aus. Die Nachfolge soll noch von ihr eingearbeitet werden.

Fach B

Zusätzliche Schicht

Ein neuer Großkunde oder längere Öffnungszeiten der Rampe erhöhen den Bedarf auf unbestimmte Zeit.

Fach C

Neuer Standort

Ein Lager wird eröffnet oder um eine Halle erweitert. Die Stammbelegschaft muss dort erst entstehen.

Der Vermittler schreibt die Stelle aus oder spricht Kandidaten direkt an. Nach ersten Gesprächen schickt er Ihnen mit Einwilligung der Bewerber deren Profile und Unterlagen. Vorstellungsgespräch, Auswahl und Vertrag liegen bei Ihnen. Arbeitgeber der neuen Lagerkraft ist vom ersten Arbeitstag an Ihr Betrieb. Das Honorar fällt in der Regel erst bei einer Einstellung an. Seine Höhe regelt der Vertrag zur Suche nach Stammpersonal.

So arbeitet unser Service

Mit Ihrem Einverständnis leiten wir die Angaben zu Ihrem Lager an Personaldienstleister weiter. Angebote und Verträge laufen danach direkt zwischen Ihnen und dem gewählten Anbieter. Eigene Lagerkräfte haben wir nicht. Als Verleiher treten wir ebenfalls nicht auf.

Modellwahl

Dauerhafte Stelle oder befristeter Mehrbedarf

Welcher Weg zu Ihrem Lager passt, hängt von der Dauer des Bedarfs ab. Ebenso wichtig ist, wer Arbeitgeber der neuen Kräfte sein soll.

Personalvermittlung in Festanstellung

  • ArbeitgeberIhr Betrieb
  • Dauerunbefristet oder auf lange Sicht
  • KostenHonorar, in der Regel bei Einstellung
  • FührungIhre Schichtleitung

Zeitarbeit über einen Verleiher

  • ArbeitgeberVerleiher mit Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit
  • Dauervorübergehend, mit gesetzlicher Höchstdauer
  • KostenStundensatz des Verleihers
  • FührungIhre Schichtleitung

Überlassene Lagerkräfte haben vom ersten Tag an Anspruch auf die wesentlichen Arbeitsbedingungen vergleichbarer Beschäftigter in Ihrem Lager. Das schließt das Entgelt ein. Ein Tarifvertrag der Zeitarbeit darf beim Entgelt nur übergangsweise abweichen (§ 8 AÜG). Der Stundensatz übersteigt den Bruttolohn in der Regel deutlich, weil der Verleiher Sozialabgaben, Urlaub, Krankheitstage und seine Verwaltungskosten einrechnet. Lohn und Sozialabgaben zahlt der Verleiher als Arbeitgeber der überlassenen Kräfte. Sie begleichen nur seine Rechnung.

Möchten Sie Leiharbeitnehmer später selbst einstellen, darf der Überlassungsvertrag das nicht verbieten. Erlaubt ist eine angemessene Vergütung an den Verleiher für diese Vermittlung (§ 9 Abs. 1 Nr. 3 AÜG). Die Bedingungen dafür lassen sich schon beim Abschluss vereinbaren.

Stellenprofil

Lageraufgaben, Geräte und Software im Stellenprofil

Bewerber für das Lager vergleichen Sie am besten über die Abläufe, Geräte und Systeme, mit denen sie bereits gearbeitet haben. Bei einer Personalvermittlung dient das Stellenprofil später auch als Leitfaden für Ihre Vorstellungsgespräche.

Eine Lagermitarbeiterin scannt einen Karton am Palettenregal, während ein Kollege die nächste Position auf dem Tablet abliest.
  • WareneingangLieferungen mit dem Lieferschein abgleichen, Schäden festhalten, Ware im System buchen
  • KommissionierungMann zur Ware oder Ware zum Mann, mit Handscanner, Pick-by-Light oder Sprachsteuerung
  • VersandPackvorschriften einhalten, Versandetiketten drucken, Sendungen tourengerecht verladen
  • RetourenZustand der Rücksendung bewerten, Ware wieder einlagern oder aussortieren
  • InventurZählen nach Liste, Stichproben und Korrekturbuchungen
  • SoftwareBestände im Lagerverwaltungssystem pflegen, etwa in SAP EWM

Für einfache Tätigkeiten am Packtisch genügt oft eine kurze Einarbeitung. Wer Ware einbucht, Bestände korrigiert oder eine Schicht anleitet, braucht Erfahrung und Deutschkenntnisse für Absprachen im Team. Stellen mit Bestandsverantwortung passen zu Fachkräften für Lagerlogistik mit dreijähriger Ausbildung. Für Wareneingang und Versand kommen auch Fachlageristen mit zweijähriger Ausbildung infrage.

Saisonspitzen

Zeitarbeit in der Logistik für Saison und Aktionen

In vielen Lagern schwanken die Mengen im Jahresverlauf stark. Zeitarbeit im Lager eignet sich, wenn ein Ende des Mehrbedarfs absehbar ist.

  1. JanuarRücksendungen nach den Feiertagen
  2. FrühjahrGartensaison und Wechsel der Kollektionen im Handel
  3. HerbstAktionstage und Vorbereitung des Weihnachtsgeschäfts
  4. DezemberHochsaison im Versand und Inventur zum Jahresende

Melden Sie den Bedarf früh, denn zur Hochsaison fragen viele Betriebe gleichzeitig Kräfte an. Nennen Sie Beginn, voraussichtliches Ende, Schichtlage und die Zahl der Kräfte je Schicht. Verleiher und Entleiher müssen den Vertrag ausdrücklich als Arbeitnehmerüberlassung bezeichnen. Zudem muss jede Person vor der Überlassung unter Bezug auf diesen Vertrag konkretisiert werden (§ 1 Abs. 1 Satz 5 und 6 AÜG). Fehlt eines davon, wird der Arbeitsvertrag mit dem Verleiher unwirksam. Die Lagerkraft gilt dann als bei Ihnen angestellt (§§ 9, 10 AÜG). Anders ist es nur, wenn sie binnen eines Monats schriftlich am Vertrag mit dem Verleiher festhält. Diese Erklärung muss sie vorher persönlich bei der Agentur für Arbeit vorlegen.

Lagerbereiche

Werkvertrag und Outsourcing in der Lagerlogistik

Per Werkvertrag geben manche Betriebe einen ganzen Lagerbereich an einen Partner ab, etwa die Bearbeitung von Rücksendungen oder das Konfektionieren von Aktionsware. Dafür sollte der Bereich organisatorisch abgegrenzt sein und möglichst auch räumlich.

Wareneingang

Hochregal

Retouren

Kommissionierung

Versand

Konfektionierung

Bereich Ihres Teams

Bereich des Partners mit eigenem Vorarbeiter

Merkmale eines Werk- oder Dienstvertrags

  • Der Partner setzt eigene Vorarbeiter auf der Fläche ein
  • Sein Team arbeitet in einem abgegrenzten Bereich
  • Der Partner schuldet ein vorher beschriebenes Ergebnis oder eine Leistung
  • Er stellt Geräte oder Material für seinen Bereich

Anzeichen für eine Überlassung

  • Ihre Schichtleitung teilt die Partnerkräfte ein
  • Gemischte Teams stehen an denselben Packtischen
  • Abgerechnet wird nach Ihren Stundenzetteln
  • Partnerkräfte springen in Ihren Bereichen ein

Ob nach Stück oder nach Stunden abgerechnet wird, sagt über den Vertragstyp noch wenig aus. Schuldet der Partner ein Ergebnis, etwa fertig konfektionierte Displays, liegt ein Werkvertrag vor. Schuldet er nur eine Tätigkeit ohne bestimmtes Ergebnis, liegt ein Dienstvertrag vor. Outsourcing selbst ist kein Vertragstyp, sondern läuft über einen dieser beiden Verträge. Entscheidend ist, wer den Partnerkräften im Alltag Weisungen erteilt. Erweist sich der Einsatz als Überlassung, fehlt meist die Kennzeichnung als Arbeitnehmerüberlassung. Fehlt sie oder die Erlaubnis, drohen die Folgen aus §§ 9, 10 AÜG.

Stammt der Lagerauftrag von Ihrem eigenen Kunden, etwa in der Kontraktlogistik, wird der Partner Ihr Unterauftragnehmer. Schickt ein Partner mit Sitz im Ausland eigene Beschäftigte, handelt es sich um eine Entsendung. Gehört er zum Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe, gilt eine Meldepflicht nach § 16 MiLoG in Verbindung mit § 2a SchwarzArbG. Vor Beginn jeder Werk- oder Dienstleistung muss er die eingesetzten Beschäftigten schriftlich beim Zoll anmelden.

Flurförderzeuge

Stapler und Kommissionierfahrzeuge sicher einsetzen

Ein Fahrerausweis aus einem früheren Betrieb ersetzt nicht Ihren eigenen schriftlichen Fahrauftrag. Nach den Durchführungsanweisungen zu § 7 DGUV Vorschrift 68 gilt eine Beauftragung nur für den Betrieb, für den sie erteilt wurde.

Fahrersitz oder Fahrerstand

Frontstapler, Schubmaststapler und Kommissionierer mit Fahrerstand. Nötig sind Volljährigkeit, Eignung und eine Fahrerausbildung mit Prüfung in Theorie und Praxis. Den Fahrauftrag stellen Sie schriftlich aus.

Mitgängergeräte

Für elektrische Mitgänger-Hubwagen reichen die Eignung und eine Unterweisung, wie das Gerät zu bedienen ist. Modelle mit Standplattform und mehr als 6 km/h zählen jedoch zu den Geräten mit Fahrerstand.

Vor dem Fahrauftrag

Einweisung am jeweiligen Gerät sowie Unterweisung zu Fahrwegen, Toren, Regalen und Fußgängerbereichen Ihres Lagers.

Überlassene Fahrer erhalten den Fahrauftrag von Ihnen, weil sie in Ihrem Lager nach Ihren Weisungen arbeiten. Bei einem Werkvertrag beauftragt der Partner seine eigenen Fahrer. Informationen und Unterweisung müssen in einer Form und Sprache erfolgen, die die Beschäftigten verstehen. Die Unterweisung findet vor der ersten Verwendung statt und danach mindestens einmal jährlich (§ 12 BetrSichV). Fragen Sie bei der Anfrage nach Ausbildungsnachweisen und Sprachkenntnissen der Kräfte.

Herkunft

Lagerkräfte aus anderen EU-Staaten und Drittstaaten

Bewerber aus dem Ausland erweitern den Kreis möglicher Lagerkräfte. Welche Wege offenstehen, hängt von der Staatsangehörigkeit und vom Aufenthaltstitel ab.

EU, EWR und Schweiz

Dazu zählen etwa Kräfte aus Polen, Rumänien oder Kroatien. Sie haben freien Zugang zum Arbeitsmarkt. Vermittlung und Zeitarbeit stehen offen. Ein Partnerbetrieb aus dem EU-Ausland kann zudem per Werkvertrag eigene Beschäftigte entsenden.

Drittstaatsangehörige mit freiem Arbeitsmarktzugang

Erlaubt der Aufenthaltstitel jede Beschäftigung, etwa die Niederlassungserlaubnis, muss die Bundesagentur nicht zustimmen. Auch Zeitarbeit ist dann möglich.

Drittstaatsangehörige mit Zustimmungspflicht

Für eine Tätigkeit als Leiharbeitnehmer versagt die Bundesagentur ihre Zustimmung (§ 40 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG). In der Praxis bleibt dann die direkte Einstellung über eine Personalvermittlung.

Menschen aus Drittstaaten haben für Helfertätigkeiten ohne anerkannte Ausbildung nur wenige Wege zur Einreise. Lagerberufe sind in Deutschland nicht reglementiert. Für ein Visum als Fachkraft verlangen die Behörden trotzdem häufig die Anerkennung des Abschlusses. Planen Sie für Visum und Behördengänge ausreichend Zeit ein. Bewerber aus der EU, dem EWR und der Schweiz brauchen dagegen kein Visum.

Anfrage

Schichtplan, Standort und Profil für das Angebot

Einen Lagerbedarf kann ein Personaldienstleister erst einschätzen, wenn er Standort, Aufgaben, Schichtmodell, Geräte und den gewünschten Zeitraum kennt. Wählen Sie den Weg, der zu Ihrem Anliegen passt.

Tor 1

Feste Stelle im Lager

Ein Personalvermittler sucht Bewerber für eine unbefristete Stelle in Ihrem Team.

Stelle besetzen lassen

Tor 2

Zusätzliche Kräfte auf Zeit

Sie brauchen Verstärkung für einige Wochen oder Monate.

Mehrbedarf melden

Ihre Angaben erhalten nur Personaldienstleister, denen Sie zustimmen. Welches Angebot Sie annehmen, entscheiden Sie allein.